Am Ende aller Tage

Am folgenden Tag blieb ich von 8-23 Uhr im Bett und dachte weiterhin über Konzeption, Inhalt und Marketingstrategie meines Romans nach.

Als ich runterkam, waren meine Eltern immer noch wach- ein Schock. Wahrscheinlich mußte ich demnächst 20 Stunden am Tag schlafen.

Ich ging gebückt wie ein Greis, denn nur diese Haltung linderte die Kälte und den latenten Schmerz, der durch meine Organe und meinen Kopf floß.

Es war vorauszusehen, daß ich aufgrund der desolaten psychologischen Situation in Kürze auch körperlich krank werden würde, wie es schon einmal geschehen war.

Ich dachte noch einmal an alles meine früheren Freunde und Bekannten. Die Fotografien aus Kindheitstagen, die einen hoffnungsvollen jungen Menschen zeigten. Ich hatte keine Zeit mehr- das Buch mußte jetzt zu Ende geschrieben werden.

23.11.07 03:48

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen